Driving Transformation
Automotive verstehen und Zukunft gestalten
Automotive verlangt nach strategischer Führung und professioneller Umsetzung – mit KI als Schlüsselfaktor im technologischen Wandel. Die Automobilindustrie erlebt den größten Umbruch ihrer Geschichte. Elektrifizierung, KI-gestützte Systeme und software-definierte Fahrzeuge verändern Wertschöpfung, Geschäftsmodelle und Kundenerwartungen. Unternehmen, die jetzt handeln, sichern sich den entscheidenden Vorsprung.
Unser Zugang: Wir verbinden klassische Beratung mit praxisnahen Lösungen.
Von agilen Projektstrukturen über KI-Integration bis zu globalen Rollouts schaffen wir Klarheit in komplexen Entwicklungsprogrammen. Unser Fokus: pragmatische Umsetzung, messbare Ergebnisse und nachhaltiger Kompetenzaufbau.
Pragmatisch: Wir übersetzen den technologischen Wandel der Automobilindustrie in konkrete, umsetzbare Projekte – von E-Mobilität über softwaredefinierte Fahrzeuge bis zu digitalen Services. Unsere Lösungen sind praxisnah, anschlussfähig und sofort nutzbar.
Strategisch: Wir betrachten Innovation – ob neue Antriebstechnologien, vernetzte Fahrzeuge oder KI-gestützte Anwendungen – als Teil einer ganzheitlichen Unternehmensführung. Prozesse, Projekte und Organisation werden so ausgerichtet, dass sie zukünftige Marktanforderungen souverän meistern
Sicher: Wir arbeiten mit klaren Standards und Richtlinien, berücksichtigen Normen wie ASPICE, ISO 26262 und IATF 16949, achten auf Datenschutz und Governance und sorgen für eine nachhaltige, risikoarme Umsetzung in Entwicklung, Produktion und Supply Chain.
Transformation in der Automobilindustrie
Entscheidend für Effizienz, Innovation und Wettbewerbsfähigkeit
Elektrifizierung, vernetzte Fahrzeuge und datengetriebene Services bestimmen bereits heute Effizienz, Innovationskraft und Marktposition der Automobilindustrie. Gleichzeitig führt der tiefgreifende technologische Wandel zu steigender Komplexität, neuen Normen und verteilten Entwicklungsprogrammen – und damit zu der zentralen Frage: Wie gelingt der richtige Einstieg in diese neue Ära? Welche Bereiche profitieren am stärksten von neuen Technologien? Und wie bleiben Technologie, Menschen und Prozesse dabei im Gleichgewicht?
Wir unterstützen Unternehmen der Automobilindustrie dabei, die richtigen Fragen zu stellen und tragfähige Antworten zu entwickeln: von der strategischen Zielsetzung über konkrete Transformationsprojekte bis hin zu Aspekten wie funktionaler Sicherheit, Governance, Prozess- und Transformationsmanagement, Agilen Methoden und Künstlicher Intelligenz. So schaffen wir Orientierung, Klarheit und messbare Wirkung – damit Komplexität beherrschbar wird und Transformation gelingt.
Passgenauer Kompetenzaufbau: Trainings für Automotive
Wir qualifizieren Fach- und Führungskräfte gezielt zu Themen wie funktionale Sicherheit (ISO 26262), Anforderungsmanagement, hybrides Projektmanagement und agile Methoden. Unsere Trainings sind praxisnah, rollenspezifisch und sofort anwendbar. So entsteht nachhaltige Kompetenz, die Unternehmen befähigt, Transformation wirksam umzusetzen.
Neukonzeption Produktentstehungsprozess: Effizienz für eine komplexe Welt
Der Produktentstehungsprozess (PEP) ist einer der größten Wertschöpfungsprozesse in der Automobilindustrie – und zugleich einer der komplexesten. Wenn er nicht funktioniert, steht die gesamte Organisation unter Druck. Unser Projekt zeigt, wie ein veralteter PEP zu einem skalierbaren, flexiblen und zukunftsfähigen System transformiert wurde. Eine Geschichte über Komplexität, Dynamik und den Mut zur Veränderung.
Die Ausgangslage
„Der alte PEP war nicht mehr wirksam.“
Das Unternehmen kämpfte mit unklaren Verantwortlichkeiten, fehlender Transparenz und Schnittstellenproblemen zwischen Fachbereichen. Projektfortschritte waren schwer nachvollziehbar, Übergaben unsauber, die Effizienz im gesamten Entwicklungsprozess massiv beeinträchtigt. In einer Branche, in der Time-to-Market entscheidend ist, war das ein strategisches Risiko.
Hinzu kam: Der bestehende PEP war in seiner Struktur irreführend. Er bediente sich zwar dem Begriff des Produktentstehungsprozesses, entsprach aber eher einem Life-Cycle-Modell. Er versuchte, alle Facetten eines Produktlebenszyklus abzubilden – von der Ideengenerierung über Vorentwicklung und Vertrieb bis hin zur Produkteliminierung. Das machte ihn unübersichtlich und schwer steuerbar.
Warum Veränderung unvermeidbar war
In intensiven Workshops mit allen Stakeholdern wurde deutlich: Der bestehende PEP war nicht nur überholt, sondern hinderte die Organisation daran, dynamisch zu agieren. Der Change musste als Chance verstanden werden – als Hebel für Effizienz, Qualität und Wettbewerbsfähigkeit. Erst als die Beteiligten die Ineffizienzen und deren Auswirkungen erkannten, entstand Akzeptanz für den neuen Weg.
„Wir mussten den PEP neu denken – nicht als Pflichtübung, sondern als strategischen Hebel.“
Das Big Picture zuerst
Bevor wir in die Detailarbeit gingen, schufen wir Transparenz: Wo steht der PEP in der Prozesslandkarte? Welche Inputs und Outputs definieren ihn? Diese Klarheit war die Basis für ein neues Design, das den PEP als zentralen Wertschöpfungsprozess positioniert und ihn klar von angrenzenden Prozessen abgrenzt. Erst mit diesem Überblick wurde deutlich, wie stark der PEP andere Prozesse beeinflusst – und wie wichtig eine saubere Schnittstellendefinition ist.
Struktur statt Chaos
Die Auftrennung in Hauptprozesse war der erste große Schritt. Nur so ließ sich ein Design entwickeln, das skalierbar und gleichzeitig flexibel genug ist, um den Herausforderungen einer dynamischen Projektlandschaft gerecht zu werden. Der neue PEP konzentriert sich auf die Kernaufgabe: Produkte vom ersten Konzept bis zur Serienreife effizient und transparent zu führen.
Stage-Gate: Ergebnisorientierung etablieren
Ein Kernziel war die Einführung eines Stage-Gate-Modells. Doch dafür brauchte es Verständnis: Was bedeutet ein Gate? Wie unterscheidet sich Gate-Reporting von Projekt-Reporting? In gemeinsamen Sessions verankerten wir diese Prinzipien und schufen die Grundlage für ein ergebnisorientiertes Arbeiten. Jede Phase, jedes Arbeitspaket erhielt klare Deliverables – die Basis für ein professionelles Gate-Design und ein belastbares Controlling.
Die daraus entwickelte Work Breakdown Structure (WBS) bildete die Grundlage für das Gate-Design und machte den Prozess messbar.
Simultaneous Engineering als Gamechanger
Die Branche kennt immer kürzere Entwicklungszyklen. Für unseren Kunden bedeutete das: Produkt- und Prozessentwicklung müssen parallel laufen. Wir integrierten einen Ansatz, der beide Stränge verzahnt und permanente Abstimmung ermöglicht. So wurde Time-to-Market signifikant reduziert – ohne Qualitätseinbußen. Gleichzeitig wurde Risikomanagement als integraler Bestandteil des Designs etabliert.
„Simultanes Arbeiten ist kein Luxus mehr, sondern eine Notwendigkeit.“
Flexibilität und Skalierbarkeit
Globalisierung und Dezentralisierung erfordern Prozesse, die sich anpassen können. Wir entwickelten ein Rollenmodell, das ortsunabhängig funktioniert und den PEP für unterschiedliche Standorte einheitlich anwendbar macht. Damit ist der Prozess nicht nur skalierbar, sondern zukunftssicher – auch in einer dynamischen, globalen Organisation.
Messbarkeit und Normenkonformität
Ein Prozess ist nur so gut wie seine Steuerbarkeit. Durch ein konsequentes Gate-Management und definierte Kennzahlen schufen wir ein Controlling, das Reifegrad, Effizienz und Konformität transparent macht – ohne Zusatzaufwand. Gleichzeitig erfüllt der neue PEP alle Anforderungen der IATF 16949 und ist jederzeit auditfähig. Das gibt Sicherheit und schafft Vertrauen.
Das Ergebnis
Die Einführung des neuen PEP war ein strategischer Meilenstein. Sie führte zu einer signifikanten Professionalisierung der Produktentstehung, minimierte Zeitverluste und erhöhte die Führungsqualität von Projekten. Durch die intensive Einbindung aller Stakeholder gelang ein Rollout mit überdurchschnittlicher Akzeptanz.
„Heute ist der PEP nicht nur normenkonform, sondern ein echter Hebel für Wettbewerbsfähigkeit.“